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Welches Wort gibt es für den Zustand, dass man sich seltsam verloren fühlt,  aber nicht einsam? Einsamkeit verbinde ich immer damit, dass die betreffende Person sich eigentlich wünscht, mehr mit Menschen in Kontakt zu kommen und dies, ob nun aus inneren oder äußeren Gründen nicht kann. Das ist es bei mir eigentlich nicht.

Ich bin nur sehr bedingt kompatibel zu anderen Menschen. Während ich im Internet, sei es beim mailen, posten oder chatten, oft den richtigen Ton treffe und ausdrücken kann, was ich sagen will, versage ich bei einem realen Gespräch häufig - vor allem wenn es sich um nichts rein berufliches dreht. Irgendwie habe ich dann das Gefühl, immer das Falsche, Unpassende zu sagen. Daraus sind früher schon sehr blöde Situationen entstanden, die ich nicht nochmals haben möchte. 

Meine Zurückgezogenheit ist also keineswegs Fluch, sondern viel eher Schutz. Aber das ändert nichts daran, dass es Tage gibt, vor allem am WE, an denen ich mich mit mir selbst unendlich leer fühle. Aber das ist wohl eine Art Fluch und letztlich meine eigene Schuld.

Fazit für heute: Seelenlos "lebt" es sich besser...

5.8.10 21:12

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