Ein letztes Mal

zur Loveparade und der Berichterstattung darüber.

 

Wie ich mit Kopfschütteln gesehen habe, hat BILD-online bereits wieder persönliche Fotos der Opfer zur Hand. Sehr unwahrscheinlich, dass Angehörige, zumal einige aus dem weiter entfernten Ausland stammen, nichts besseres zutun habe, als dem erstbesten sogenannten Reporter persönliche Fotos zu überreichen.

Also mal wieder myspace...facebook...die üblichen Verdächtigen. Natürlich sind diese Fotos geschützt und man darf sie nicht in der Zeitung ungefragt und ohne Einwilligung der Betroffenen - hier also der Hinterbliebenen - veröffentlichen. BILD macht das, siehe Winnenden, auch hier wieder ungestraft. Zum einen, weil die Angehörigen mit anderen Dingen beschäftigt sind. Zum zweiten, weil eine Einzelperson ohne Vermögen oder sehr gute Rechtsschutzversicherung keine Chance hat, einen Konzern wie den Springer-Verlag zu verklagen. Hier müsste der Gesetzgeber von sich aus tätig werden. 

Tut er aber nicht - Frau Merkel und Friede Springer sollne ja gute Freundinnen sein. Was bleibt ist Ekel und Heuchelei. Einmal mehr.

BILD kann man leider nicht stoppen. Vor allem aber darf mal über BILD gar nicht soviel nachdenken. Es schont die Nerven!!

26.7.10 21:06

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Alo / Website (27.7.10 15:22)
heute scchon wieder erschreckendes in der BILD:
Wer erklärt Bild mal dieses "Anstand"?

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen